Über den Anfang (2015-02-10)
Der Anfang ist ein schönes Bild. Es macht das Leben einfach. Er ist ohne Vorbedingung, beinahe alternativlos;-)
Tatsächlich war der Anfang der Anfang der Bewußtwerdung. Wenn Du einen Spritzer Öl ins warm werdende Spaghettiwasser gibst, bekommst Du Tropfen. Dann schau gut zu. Je mehr das Wasser in Bewegung kommt (-> Tektonik) bilden sich Länder, die sich dann zu Kontinenten zusammentun und später vielleicht zu einer einzigen großen Landmasse. Irgendwann wird die Bewegung im Topf so groß, daß sie alle Strukturen wieder zerstört. Es bleiben nichts als Tropfen. Wieder ein Kreislauf!
Ich glaube, daß es keinen Anfang gibt. Es wäre ein Beginn ohne Vorbedingungen. In unserer Welt ist das schwer vorstellbar. Der Anfang ist vielmehr ein menschengemachter Modellstart: Der Anfang wird willkürlich irgendwo hin gelegt, damit's mal losgeht.
Wenn es keinen Anfang gibt, gibt es auch kein Ende. Es gibt einen Übergang. Es gibt das Werden und Vergehen. Es gibt Kreisläufe, Delfinstrategien, die Idee der Balance.
Insofern ist die Idee, daß die Erde ein riesiger Computer ist, der die letzte Frage herausbekommen soll, durchaus nicht abwegig. Vielleicht ist die Antwort 42 etwas hoch gegriffen (hast Du Dein Handtuch immer dabei?).
shorty2 am 10. Februar 15
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